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Presseerklärung der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde, Stadtgruppe Kiel zur Mahnwache mit Schweigemarsch am Samstag, den 11.02.2012 in Kiel

Kiel, 12.02.2012

Tiere sterben für die EM 2012 - Kehraktion

Kehraktion - sauberes Stadtbild - Tiere müssen weg

Etwa 45 Tierschützer/innen aus Schleswig-Holstein und Hamburg protestierten am Samstag in der Kieler Innenstadt gegen das Töten von Straßentieren in der Ukraine und in Aserbaidschan. Bei frostigen Temperaturen hatte man sich am Asmus-Bremer-Platz zu einer Mahnwache mit Schweigemarsch durch die Fußgängerzone zusammengefunden, um Passanten zu informieren und um Aufmerksamkeit für die Gräuel an Straßentieren zu erreichen. Dabei wurde u. a. mit einer symbolischen „Säuberungsaktion – die Straße freifegen von Hunden und Katzen“ auf die Problematik der „Streuner“ und der inhumanen Beseitigung der Tiere im Vorfeld zur Fußball-Europameisterschaft und des Eurovision Song Contest hingewiesen.

Auch nach dem Tötungsverbot durch die ukrainische Regierung werden in vielen Kommunen des Landes nach wie vor streunende Hunde und Katzen auf bestialische Weise getötet, um das Stadtbild für die kommende EM 2012 ohne evtl. störende Straßentiere präsentieren zu können. Aus dem gleichen Grund hat auch in Baku/Aserbaidschan die Ausrottung streunender Straßentiere begonnen.

Die Aktion Fair Play ist eine überparteiliche Bürgerinitiative, deren Mitglieder sich aktiv im Rahmen von

Schweigemarsch gegen Tiermord

Demonstrationen und Öffentlichkeitsarbeit gegen diese Grausamkeiten einsetzen. Dabei muss betont werden, dass es nicht das Ziel unserer Aktionen ist, Völker zu verunglimpfen – auch in der Ukraine und in Aserbaidschan leben Menschen, denen das Leid der Tiere nicht gleichgültig ist. Wohl aber vertreten wir die Auffassung, dass die Verantwortlichen in der Pflicht stehen, für eine humane und nachhaltige Problemlösung zu sorgen.
Der einzig anerkannt gangbare Weg, dem Problem der Straßentiere zu begegnen, liegt darin, diese Tiere einzufangen, sie zu sterilisieren und sie in ihrem angestammten Lebensraum wieder freizulassen („Neuter and Release“). UEFA und die Sponsoren der Großveranstaltungen in der Ukraine und in Aserbaidschan sind als zumindest sekundär Mitverantwortliche moralisch verpflichtet, diese kostenintensiven Sterilisationskampagnen finanziell zu unterstützen und gegebenenfalls auch mit einer Absage ihrer Beteiligung an diesen Veranstaltungen vor Ort Sorge dafür zu tragen, dass die Tötungen aufhören.

Teilehmer der Veranstaltung

Schweigemarsch Holstenstraße

 

Informationen zur Aktion Fair Play finden Sie im Internet unter http://aktion-fair-play.jimdo.com
Eine Pressemappe mit der Presseerklärung und einigen Fotos unserer Aktion können Sie unter dieser Adresse als gezipptes Archiv herunterladen: http://mbergmann.de/afp-kiel/pressemappe110212.zip

 

Am Infostand

"Wir wollen leben!"

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ACTA verhidernDas ACTA-Abkommen (Anti-Counterfeiting Trade Agreement)  soll unter anderem Urheberrechtsverletzungen im Internet bekämpfen. Es umfaßt Regelungen, die weit über das nationale Urheberrecht hinausgehen. Es will die Haftung Dritter ausweiten und das Haftungsprivileg für Internet-Provider einschränken. In dem Dokument werden neue Maßnahmen bis zur Sperrung von Internetanschlüssen aufgelistet; es ist unter der Federführung des USA entstanden.

Seit Anfang 2008 finden zwischen Vertretern der USA, der EU, Japans und acht weiterer Staaten Verhandlungen statt, die den Umgang mit „Produktpiraten“ international regeln sollen. ACTA  ist aufgrund der Geheimhaltung, die darum betrieben wird, ein beliebtes Spekulationsobjekt. Jetzt sickerten Details durch, nach denen nun auch eine härtere Gangart im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet durchgesetzt werden soll.

Durch die strikte Geheimhaltung der Inhalte des ACTA-Papiers soll die öffentliche Diskussion vermieden werden. Während die Interessenvertreter der Rechteinhaber an dem Vertragswerk mitschreiben, werden der Internetwirtschaft und den Nutzergruppen nur Ausschnitte zugänglich gemacht, die nicht an rigide Verschwiegenheitsabkommen gekoppelt sind.

Die Umsetzung des ACTA-Abkommens steht auch in Deutschland direkt vor der Tür. Für Internetnutzer bedeutet dass unter Anderem:

  • Straf- und zivilrechtliche Verfolgung z. B. schon für das einfache Teilen eines Links, hohe Geld- oder Haftstrafen sind möglich
  • Auschluss aus dem Internet bei schweren oder widerholten “Verstößen” gegen durch ACTA abgedeckte Zusammenhänge
  • In der Konsequenz: Unterbindung der freien Meinungsäußerung und damit Verhinderung von z. B. politischen Facebook- und Twitter-Gruppen, Weblogs und Foren

ACTA ist primär kein Vertragswerk zum Schutz geistigen Eigentums im positiven Sinn,  sondern ein Machtinstrument mit dem eindeutigen Ziel der Gewinnoptimierung einer kleinen Lobby aus Mitgliedern der Rechteverwertungsindustrie auf Kosten der Freiheit jedes Einzelnen. Zeigen Sie ihren Unmut, unternehmen Sie etwas dagegen!

Links zu Informationen rund um ACTA (…schon hiermit mache ich mich als Blog-Betreiber strafbar, wenn dieser Vertrag umgesetzt wird!):

Wiki der Piratenpartei: http://wiki.piratenpartei.de/ACTA
Informationsfilm auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9LEhf7pP3Pw
Wikipedia-Artikel zum Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement

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Manchmal hat man einen Ohrwurm, der  schlicht nicht mehr weichen will. “Somebody That I Used To Know”, ein Titel des australischen Songwriters Gotye, in der Cover-Version der kanadischen Indie-Rock-Band Walk off the Earth, ist ein solches Getier. Gegenständlicher Inhalt ist eine simple Aussage über die Entwicklung zerbrochener Beziehungen, wie sie zwangsläufig eintritt, wenn schon die Basis nicht gestimmt hat. Die eingängige, glockenhelle Melodie und der simple Basslauf  ziehen einen unweigerlich in ihren Bann. Die Umsetzung, bei der die Mitglieder der Band alle zusammen gleichzeitig auf nur einer Gitarre sämtliche “Instrumente” des Songs simulieren, ist einfach ein Hingucker! Das Stück lässt sich leicht auf der akustischen Gitarre mit den Akkorden G+d, F6 und C (erste Lage oder Barree, Grifftyp Am) begleiten. Alternativ gehen auch diese Akkorde: dm, C, b (vermindert) – Danke, Herbert – Du bist der Beste!

Somebody That I Used To Know Songtext :
Now and then I think of when we were together
Like when you said you felt so happy you could die
Told myself that you were right for me
But felt so lonely in your company
But that was love and it’s an ache I still remember

You can get addicted to a certain kind of sadness
Like resignation to the end
Always the end
So when we found that we could not make sense
Well you said that we would still be friends
But I’ll admit that I was glad that it was over

But you didn’t have to cut me off
Make out like it never happened
And that we were nothing
And I don’t even need your love
But you treat me like a stranger
And that feels so rough
You didn’t have to stoop so low
Have your friends collect your records
And then change your number
I guess that I don’t need that though
Now you’re just somebody that I used to know

Now and then I think of all the times you screwed me over
But had me believing it was always something that I’d done
And I don’t wanna live that way
Reading into every word you say
You said that you could let it go
And I wouldn’t catch you hung up on somebody that you used to know…

But you didn’t have to cut me off
Make out like it never happened
And that we were nothing
And I don’t even need your love
But you treat me like a stranger
And that feels so rough
You didn’t have to stoop so low
Have your friends collect your records
And then change your number
I guess that I don’t need that though
Now you’re just somebody that I used to know

I used to know
That I used to know

Somebody…

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Einladung zu den bundesweiten Veranstaltungen der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde gegen die Tiertötungen in der Ukraine anlässlich der Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2012 in der Ukraine

Bundesweite Aktionen gegen die Tiertötungen in der Ukraine

Bundesweite Aktionen gegen die Tiertötungen in der Ukraine - bitte anklicken

Noch immer werden im Zug der Vorbereitungen zur Fußball-EM EURO 2012 in der Ukraine Straßentiere auf grauenhafte Weise getötet. Entgegen einer Verlautbarung der ukrainischen Regierung über einen Tötungsstopp geht an vielen Austragungsorten die Vernichtung von auf der Straße lebenden Hunden und Katzen im Verborgenen weiter. Dieses grausame Vorgehen breitet sich zunehmend über das gesamte Land aus.

Die Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde läd Sie dazu ein, im Rahmen unserer bundesweiten Aktionen mit uns gemeinsam  gegen diese Gräuel zu protestieren. Bringen Sie gerne Ihre Familie, Freunde und Bekannte mit – nur gemeinsam können wir es schaffen. Wir sagen “NEIN” zum Tiermord im Interesse des Fußballsports und der Fußball-Europameisterschaft 2012 und fordern einen sofortigen, verbürgten Tötungsstopp für alle Straßentiere. “Fair Play” muss auch für Tiere gelten – bitte unterstützen Sie unsere Aktionen durch Ihre Anwesenheit!

Am Samstag, den 11.02.2012 finden in den folgenden Städten Veranstaltungen statt:

Augsburg
14:00 bis 19:00 Uhr, Martin-Luther-Platz

Frankfurt
13:00 bis 17:30 Uhr, An der Hauptwache 15

Fulda
14:00 bis 17:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Demo 15:00 Uhr Uniplatz ab, Bahnhofsplatz an. Mahnwache Bahnhofsplatz bis 18 Uhr

Göppingen

15:00 bis 18:00 Uhr, Marktplatz – Neue Mitte

Hannover
16:00 bis 19:00 Uhr, Kröpcke (vor der Balustrade)

Hof
15:00 bis 18:30 Uhr, Altstadt 36

Kassel
14:30 bis 18:30 Uhr, Obere Königstraße – Rathaus

Karlsruhe
16:00 bis 19:00 Uhr, Marktplatz

Kiel
15:00 bis 18:00 Uhr, Holstenstraße – Asmus-Bremer-Platz

Köln

14:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Lemgo
10:00 bis 13:00 Uhr, Sparkasse in der Mittelstraße (Fußgängerzone)

Ludwigsburg
14:00 bis 17:00 Uhr, Stadtkirche, Kirchstraße

Regensburg
15:00 bis 18:00 Uhr, Neupfarrplatz

Stuttgart
12:00 bis 17:00 Uhr, Schlossplatz

Weitere Veranstaltungen sind geplant für:
Dortmund, Essen, Köln, Nürnberg

Termine vor dem 11.02.2012:

Hamburg
Samstag, 04.02.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr, Mahnwache, Hauptbahnhof, Ausgang Spitaler Straße (Glockengießer Wall), vor der Bahnhofsmission

 

Vielen herzlichen Dank im Namen der gequälten Straßentiere in der Ukraine,

 Sonja Wende,
Initiatorin Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde

 

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Einladung zur Veranstaltung der Stadtgruppe Kiel am 11.02.2012 im Rahmen der bundesweiten Aktionen gegen die Tiertötungen in der Ukraine anlässlich der Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2012 in der Ukraine

Noch immer werden im Zug der Vorbereitungen zur Fußball-EM EURO 2012 in der Ukraine Straßentiere auf grauenhafte Weise getötet. Trotz einer Verlautbarung der ukrainischen Regierung über einen Tötungsstopp geht an vielen Austragungsorten die Vernichtung von auf der Straße lebenden Hunden und Katzen im Verborgenen weiter.

 Die Kieler Stadtgruppe der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde läd Sie dazu ein, im Rahmen unserer bundesweiten Aktionen mit uns gemeinsam mit einer Mahnwache und einem Schweigemarsch durch die Holstenstraße gegen diese Gräuel zu protestieren. Bringen Sie gerne Ihre Familie, Freunde und Bekannte mit – nur gemeinsam können wir es schaffen. Wir sagen “NEIN” zum Tiermord im Interesse des Fußballsports und der Fußball-Europameisterschaft 2012 und fordern einen sofortigen, verbürgten Tötungsstopp für alle Straßentiere. “Fair Play” muss auch für Tiere gelten – bitte unterstützen Sie unsere Aktion durch Ihre Anwesenheit!

Mahnwache und Schweigemarsch gegen das Töten von Straßentieren in der Ukraine
Wo: Kiel, Holstenstraße/Asmus-Bremer-Platz
Wann:  Samstag, 11. Februar 2012, 15 bis 18 Uhr

Unseren Infostand finden Sie in der Holstenstraße/Asmus-Bremer-Platz in der Nähe des Verlagsgebäudes der Kieler Nachrichten. In der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr informieren wir Sie dort über das aktuelle Geschehen zum Thema. Für 16:00 Uhr ist ein Schweigemarsch entlang der Holstenstraße vorgesehen – wir würden uns freuen, wenn Sie sich uns dabei anschließen könnten. Bringen Sie gern eigene Transparente mit!

Falls Sie über einen Facebook-Account verfügen, dann können Sie uns Ihre Teilnahme an der Veranstaltung hier bestätigen: https://www.facebook.com/events/302641423115042/

 Vielen herzlichen Dank im Namen der gequälten Straßentiere in der Ukraine,

 Michael Bergmann,

Veranstalter und Pressesprecher AFP Stadtgruppe Kiel
afp-kiel@gmx.de

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Keine Rettungshunde-WM in der Ukraine angesichts der anhaltenden Tötung von Straßentieren!Die IRO (Internationale Rettungshunde Organisation) besteht  hartnäckig weiter darauf, die Rettungshunde-WM am 26 bis 30. Sept. 2012 in Romny/Ukraine durchzuführen. Ich finde, es ist ein Unding, ausgerechnet mit den Artgenossen der gequälten Straßenhunde dort ein solches Happening zu veranstalten. Eigentlich sollte man (in einer idealen Welt…) erwarten dürfen, dass die Mitglieder der IMO tierliebe Menschen sind, die aufgrund der Gräuel an ukrainischen Straßentieren von selbst auf die Idee kämen, diese WM dort besser nicht auszutragen?

Ich fühle mich bemüßigt, meinem Unmut Luft zu machen und den Generalsekretär Mag. Wolfgang Hitsch per Email aufzufordern, diese Rettungshunde-WM endlich abzusagen!

An: office@iro-dogs.org
Betreff: Rettungshunde-WM

Internationale Rettungshunde Organisation – IRO
zu Händen Herrn Generalsekretär Mag. Wolfgang Hitsch!

Sehr geehrter Herr Hitsch,

anlässlich der Vorbereitungen zur EURO 2012 werden in der Ukraine nach wie vor Straßentiere getötet. Entgegen der Behauptungen von offizieller Seite wird der angeordnete Tötungsstopp nicht umgesetzt. Geltendes Recht wird aus purer Geldgier und Gleichgültigkeit gegenüber den Tieren nicht nur regelmäßig gebrochen, sondern das Töten von Straßentieren weitet sich zusehend auf das ganze Land aus.

Vor diesem Hintergrund betrachte ich es als moralisch verwerflich und politisch unkorrekt, ausgerechnet mit den Artgenossen der gequälten Straßenhunde eine Weltmeisterschaft in der Ukraine durchzuführen.

Mit dieser Ansicht stehe ich ganz offenbar nicht alleine da, denn zunehmend sagen auch Musiker und andere Künstler aus Protest gegen die Gräuel an Straßentieren ihre Auftritte in der Ukraine ab und auch verschiedene Rettungshunde-Teams gaben mittlerweile öffentlich bekannt, dass sie unter diesen Voraussetzungen nicht an der Rettungshunde-Weltmeisterschaft vom 26. bis 30.09.2012 in Romny/Ukraine teilnehmen werden.

Ich würde von einer Organisation, deren Mitglieder wohl vorwiegend aus Tierfreunden bestehen dürfte, eigentlich selbstredend erwarten, dass sie angesichts der besonderen Umstände die Konsequenzen zieht. Leider ist die IRO bis dato nicht bereit, ein deutliches Zeichen zu setzen und diese prestigeträchtige Veranstaltung in der Ukraine abzusagen. Diese Haltung ist nach meiner Auffassung untragbar.

Gerade eine Absage an diesen Austragungsort würde als klares Signal für Ihr Interesse an der Rettung vieler tausender Hunde und Katzen auf den Straßen der Ukraine verstanden werden!
Ich fordere Sie deshalb auf, Ihre Haltung im Namen der Straßentiere noch einmal zu überdenken und die Rettungshunde-WM 2012 in der Ukraine abzusagen.

Beste Grüße aus Todenbüttel,

Michael Bergmann

 

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Bundesweiter Protest gegen die Tiermorde in der Ukraine im Zug der Vorbereitungen zur UEFA EURO 2012

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EURO 2012 - Tiermord im Namen des Sports

Facebook-Gruppe "UEFA EURO 2012-Boykott"

Im Rahmen der grausamen Tiermorde in der Ukraine im Zuge der Vorbereitungen zur EURO 2012 taucht immer wieder die Frage nach der Mitverantwortlichkeit der UEFA an diesen Gräueln auf. Tierschützer und private Initiativen laufen Sturm gegen das anhaltende Massaker. Indessen reagieren UEFA und Sponsoren der kommenden Fußball-Europameisterschaft stereotyp mit vorgefertigten Standard-Antworten, welche eine Mitverantwortlichkeit verneinen und die Alleinschuld im Verhalten von ukrainischen Kommunen und deren Regierung sehen.  Alles erinnert stark an das alte Kinderspiel “Schwarzer Peter”.

Hier das Schreiben der UEFA und einige sich daraus ergebende Fragen:

‘ Disclaimer: Kommentierte Standard-Erklärung der UEFA zur Mitverantwortlichkeit

‘ an den Tiermorden in der Ukraine anlässlich der EURO 2012

‘ Stand: November 2011

Der Wortlaut:

——————– ANFANG UEFA-Erklärung ——————————————————————–

UEFA-Erklärung zu streunenden Hunden im Lichte der UEFA EURO 2012

Die UEFA wurde bereits im Sommer 2009 von der schweizerischen NGO „SOS Chats“ und vom ukrainischen Ableger der Tierschutzorganisation SPA auf die Vergiftung streunender Hunde durch die ukrainischen Behörden aufmerksam gemacht. Uns wurde berichtet, diese würden die Hunde in der Absicht massakrieren, den Besuchern der kommenden UEFA EURO 2012 saubere Städte präsentieren zu können.

Obwohl diese Angelegenheit nicht in ihren Verantwortungsbereich fällt, informierte die UEFA umgehend die ukrainischen Behörden, indem sie am 23. September 2009 den damaligen Vizepremierminister Ivan Vasiunyk anschrieb und ihn darum bat, etwas in dieser Angelegenheit zu unternehmen.

Nach dem Regierungswechsel in der Ukraine sandte die UEFA am 1. Juni ein entsprechendes Schreiben an den neuen Vizepremierminister Borys Kolesnikov und sprach das Thema auch bei verschiedenen Treffen mit staatlichen und lokalen Behörden der Ukraine an.

Ausserdem tätigte die UEFA eine symbolische Spende zugunsten des ukrainischen Ablegers der Tierschutzorganisation SPA, um dessen Aktivitäten finanziell zu unterstützen, und steht auch heute noch in regelmässigem Kontakt mit der Organisation.

Nicht zuletzt möchten wir klarstellen, dass die UEFA die ukrainischen Behörden nie darum gebeten hat, streunende Hunde angesichts der bevorstehenden UEFA EURO 2012 zu beseitigen. Die UEFA hat keinerlei Einfluss auf Entscheidungen der örtlichen Politik in Sachen saubere Städte. Sie respektiert die Autonomie und Unabhängigkeit der Ausrichterländer ihrer Wettbewerbe und kann sich nicht in Angelegenheiten einmischen, die nicht direkt mit Fussball zusammenhängen.

Trotzdem setzen wir uns mit diesem Problem auseinander und nehmen es sehr ernst. Wir haben unseren Einfluss so weit als möglich geltend gemacht, indem wir die ukrainischen Behörden auf die Angelegenheit angesprochen und die Verantwortlichen wiederholt aufgefordert haben, angemessene Massnahmen zu ergreifen, damit die Würde der Tiere geachtet wird.

——————– ENDE UEFA-Erklärung ————————————————————————-

 

Kommentare und Fragen:

  1. Ohne die Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der EURO 2012 in ukrainischen Städten wäre diese großangelegte Tiertötungsaktion wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Hieraus ergibt sich, entgegen der Behauptung in der Stellungnahme, die anhaltenden Gräueltaten an streunenden Tieren entzögen sich dem Verantwortlichkeitsbereich der UEFA, selbstredend eine direkte moralische Mitverantwortung.
  2. Was genau versteht die UEFA unter “angemessene Maßnahmen” im Zusammenhang mit der Würde der Tiere – wird hier auch ein “schnelles” Töten gebilligt?
  3. Warum wurde die angeführte “symbolische Spende” nicht an die Bedingungen geknüpft, die Tiere per “Gender and release” (Kastration und Freilassung – dies könnte sehr gut auch NACH der EURO 2012 sein) und Weitervermittlung an adoptionswillige Halter zu leisten?
  4. Als direkt und indirekt an Bauvorhaben im Rahmen der EURO 2012 beteiligte Organisation mit gesunder Finanzlage wäre es der UEFA ein Leichtes gewesen, auch entsprechende Tierheime und Auffanglager für streunende Tiere durchzusetzen. Warum wurde diese Maßnahme unterlassen?
  5. Die Durchführung der EURO 2012 stellt für die Ukraine einen nicht geringen wirtschaftlichen Faktor da, aus dem sich entsprechend auch eine einflussreiche Position durch den Veranstalter ergibt. Warum unterlässt es die UEFA in diesem Zusammenhang, wirtschaftlichen Druck im Interesse des Tierschutzes auszuüben?

Was denken Sie darüber?

 

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Im Interesse eines “sauberen Stadtbildes” findet seit mehreren Monaten an den Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft (UEFA Euro 2012) in der Ukraine eine großangelegte Tötungsaktion für streundende Hunde statt. Dabei werden die Tiere nicht selten in fahrenden Krematorien bei lebendigem Leib verbrannt. Die ARD strahlte in der Reihe “Brisant” diesen Beitrag zum Thema aus:

Die UEFA als “auslösender Faktor” trägt eine hohe Mitverantwortlichkeit an diesem Vorgehen – unternimmt sie doch nichts, um diesem unmenschlichen Treiben Einhalt zu gebieten. Trotz mehrerer, an die UEFA und die ukrainische Regierung gerichteten Petitionen von Tierschutzorganisationen geht das Töten weiter. Protestschreiben auf der UEFA-Fanseite auf Facebook werden umgehend wegzensiert.

Seit ich denken kann, lebe ich mit Tieren zusammen und es erfüllt mich mit Schmerz, Entsetzen und Abscheu mitansehen zu müssen, wie ignorant hier im Interesse von Sport (…und Geld!) mit wehrlosen Lebewesen umgegangen wird. Deshalb meine dringende Bitte an Sie:

Helfen Sie – werden Sie aktiv! Man kann es nicht nur den etablierten Tierschutzorganisationen überlassen, eine Protestnote zu übermitteln und darauf hoffen, dass dann alles gut wird. Jeder Mensch steht hier in der Verantwortung, etwas gegen dieses Gräuel zu unternehmen! Schreiben Sie die einzelnen Spieler und Vereine an, weisen Sie diese auf die Grausamkeiten hin und bitten Sie sie, Druck auf die UEFA auszuüben oder die Teilnahme an der UEFA Euro 2012  zu boykottieren.

Recherchieren Sie  die Internet-Adressen der teilnehmenden Mannschaften und Spieler, schreiben Sie Emails, posten Sie auf deren Fan-Seiten in sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook – erzeugen Sie Betroffenheit! 

Denken Sie auch daran, Produktherstellern, die als Sponsor für die UEFA auftreten, eine entsprechende Bitte um Intervention zukommen zu lassen. Erwähnen Sie darin ruhigen Gewissens, dass Sie die Produkte der entsprechenden Hersteller so lange boykottieren werden, bis das Töten unschuldiger Tiere aufgehört hat.

Ich habe auf Facebook eine offene Gruppe “UEFA EURO 2012-Boykott”   eingerichtet, um Informationen für Menschen zur Verfügung zu stellen, die wie ich selbst die Augen vor soviel Barbarei nicht verschließen möchten. Die Gruppe befindet sich aktuell noch im Aufbaustadium und wird unter Anderem eine Liste mit Email- und Fanseiten-Adressen von Spielern und Sponsoren zur Verfügung stellen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Michael Bergmann

P.S. – Bitte besuchen Sie auch den Greye-Blog – hier finden Sie u. a.  eine ins Englische übersetzte Schilderung der Tiersituation in der Ukraine!

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Wenn man/frau in Gruppenkursen oder im Selbststudium das Gitarrespielen erlernt, dann tauchen viele Fragen und Probleme auf. Meine Tipps sollen Ihnen helfen, die 10 häufigsten Einsteigerfehler zu vermeiden.

Das Manuskript steht für interessierte Gitarristen/Gitarristinnen kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung.

Hinweis: Ich unterhalte auf Facebook eine offene Gitarrengruppe für meine Schüler,  KursteilnehmerInnen und für jeden, der an meinen Gitarrenkursen interessiert ist. Hier veröffentliche ich u. a. kurze Tutorials, Workshops und Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene. Bei Interesse an diesem Angebot schicken Sie mir einfach eine “Freundschaftsanfrage” über Facebook.

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