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Presseerklärung der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde, Stadtgruppe Kiel zur Mahnwache mit Schweigemarsch am Samstag, den 11.02.2012 in Kiel
Kiel, 12.02.2012
Etwa 45 Tierschützer/innen aus Schleswig-Holstein und Hamburg protestierten am Samstag in der Kieler Innenstadt gegen das Töten von Straßentieren in der Ukraine und in Aserbaidschan. Bei frostigen Temperaturen hatte man sich am Asmus-Bremer-Platz zu einer Mahnwache mit Schweigemarsch durch die Fußgängerzone zusammengefunden, um Passanten zu informieren und um Aufmerksamkeit für die Gräuel an Straßentieren zu erreichen. Dabei wurde u. a. mit einer symbolischen „Säuberungsaktion – die Straße freifegen von Hunden und Katzen“ auf die Problematik der „Streuner“ und der inhumanen Beseitigung der Tiere im Vorfeld zur Fußball-Europameisterschaft und des Eurovision Song Contest hingewiesen.
Auch nach dem Tötungsverbot durch die ukrainische Regierung werden in vielen Kommunen des Landes nach wie vor streunende Hunde und Katzen auf bestialische Weise getötet, um das Stadtbild für die kommende EM 2012 ohne evtl. störende Straßentiere präsentieren zu können. Aus dem gleichen Grund hat auch in Baku/Aserbaidschan die Ausrottung streunender Straßentiere begonnen.
Die Aktion Fair Play ist eine überparteiliche Bürgerinitiative, deren Mitglieder sich aktiv im Rahmen von
Demonstrationen und Öffentlichkeitsarbeit gegen diese Grausamkeiten einsetzen. Dabei muss betont werden, dass es nicht das Ziel unserer Aktionen ist, Völker zu verunglimpfen – auch in der Ukraine und in Aserbaidschan leben Menschen, denen das Leid der Tiere nicht gleichgültig ist. Wohl aber vertreten wir die Auffassung, dass die Verantwortlichen in der Pflicht stehen, für eine humane und nachhaltige Problemlösung zu sorgen.
Der einzig anerkannt gangbare Weg, dem Problem der Straßentiere zu begegnen, liegt darin, diese Tiere einzufangen, sie zu sterilisieren und sie in ihrem angestammten Lebensraum wieder freizulassen („Neuter and Release“). UEFA und die Sponsoren der Großveranstaltungen in der Ukraine und in Aserbaidschan sind als zumindest sekundär Mitverantwortliche moralisch verpflichtet, diese kostenintensiven Sterilisationskampagnen finanziell zu unterstützen und gegebenenfalls auch mit einer Absage ihrer Beteiligung an diesen Veranstaltungen vor Ort Sorge dafür zu tragen, dass die Tötungen aufhören.
Informationen zur Aktion Fair Play finden Sie im Internet unter http://aktion-fair-play.jimdo.com
Eine Pressemappe mit der Presseerklärung und einigen Fotos unserer Aktion können Sie unter dieser Adresse als gezipptes Archiv herunterladen: http://mbergmann.de/afp-kiel/pressemappe110212.zip
Das ACTA-Abkommen (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) soll unter anderem Urheberrechtsverletzungen im Internet bekämpfen. Es umfaßt Regelungen, die weit über das nationale Urheberrecht hinausgehen. Es will die Haftung Dritter ausweiten und das Haftungsprivileg für Internet-Provider einschränken. In dem Dokument werden neue Maßnahmen bis zur Sperrung von Internetanschlüssen aufgelistet; es ist unter der Federführung des USA entstanden.
Seit Anfang 2008 finden zwischen Vertretern der USA, der EU, Japans und acht weiterer Staaten Verhandlungen statt, die den Umgang mit „Produktpiraten“ international regeln sollen. ACTA ist aufgrund der Geheimhaltung, die darum betrieben wird, ein beliebtes Spekulationsobjekt. Jetzt sickerten Details durch, nach denen nun auch eine härtere Gangart im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet durchgesetzt werden soll.
Durch die strikte Geheimhaltung der Inhalte des ACTA-Papiers soll die öffentliche Diskussion vermieden werden. Während die Interessenvertreter der Rechteinhaber an dem Vertragswerk mitschreiben, werden der Internetwirtschaft und den Nutzergruppen nur Ausschnitte zugänglich gemacht, die nicht an rigide Verschwiegenheitsabkommen gekoppelt sind.
Die Umsetzung des ACTA-Abkommens steht auch in Deutschland direkt vor der Tür. Für Internetnutzer bedeutet dass unter Anderem:
- Straf- und zivilrechtliche Verfolgung z. B. schon für das einfache Teilen eines Links, hohe Geld- oder Haftstrafen sind möglich
- Auschluss aus dem Internet bei schweren oder widerholten “Verstößen” gegen durch ACTA abgedeckte Zusammenhänge
- In der Konsequenz: Unterbindung der freien Meinungsäußerung und damit Verhinderung von z. B. politischen Facebook- und Twitter-Gruppen, Weblogs und Foren
ACTA ist primär kein Vertragswerk zum Schutz geistigen Eigentums im positiven Sinn, sondern ein Machtinstrument mit dem eindeutigen Ziel der Gewinnoptimierung einer kleinen Lobby aus Mitgliedern der Rechteverwertungsindustrie auf Kosten der Freiheit jedes Einzelnen. Zeigen Sie ihren Unmut, unternehmen Sie etwas dagegen!
Links zu Informationen rund um ACTA (…schon hiermit mache ich mich als Blog-Betreiber strafbar, wenn dieser Vertrag umgesetzt wird!):
Wiki der Piratenpartei: http://wiki.piratenpartei.de/ACTA
Informationsfilm auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9LEhf7pP3Pw
Wikipedia-Artikel zum Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement
Einladung zu den bundesweiten Veranstaltungen der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde gegen die Tiertötungen in der Ukraine anlässlich der Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2012 in der Ukraine
Noch immer werden im Zug der Vorbereitungen zur Fußball-EM EURO 2012 in der Ukraine Straßentiere auf grauenhafte Weise getötet. Entgegen einer Verlautbarung der ukrainischen Regierung über einen Tötungsstopp geht an vielen Austragungsorten die Vernichtung von auf der Straße lebenden Hunden und Katzen im Verborgenen weiter. Dieses grausame Vorgehen breitet sich zunehmend über das gesamte Land aus.
Die Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde läd Sie dazu ein, im Rahmen unserer bundesweiten Aktionen mit uns gemeinsam gegen diese Gräuel zu protestieren. Bringen Sie gerne Ihre Familie, Freunde und Bekannte mit – nur gemeinsam können wir es schaffen. Wir sagen “NEIN” zum Tiermord im Interesse des Fußballsports und der Fußball-Europameisterschaft 2012 und fordern einen sofortigen, verbürgten Tötungsstopp für alle Straßentiere. “Fair Play” muss auch für Tiere gelten – bitte unterstützen Sie unsere Aktionen durch Ihre Anwesenheit!
Am Samstag, den 11.02.2012 finden in den folgenden Städten Veranstaltungen statt:
| Augsburg 14:00 bis 19:00 Uhr, Martin-Luther-Platz |
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Frankfurt |
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Fulda |
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Göppingen |
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Hannover |
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Hof |
| Kassel 14:30 bis 18:30 Uhr, Obere Königstraße – Rathaus |
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Karlsruhe |
| Kiel 15:00 bis 18:00 Uhr, Holstenstraße – Asmus-Bremer-Platz |
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Köln |
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Lemgo |
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Ludwigsburg |
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Regensburg |
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Stuttgart |
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Weitere Veranstaltungen sind geplant für: Termine vor dem 11.02.2012: Hamburg |
Vielen herzlichen Dank im Namen der gequälten Straßentiere in der Ukraine,
Sonja Wende,
Initiatorin Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde
Einladung zur Veranstaltung der Stadtgruppe Kiel am 11.02.2012 im Rahmen der bundesweiten Aktionen gegen die Tiertötungen in der Ukraine anlässlich der Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2012 in der Ukraine
Noch immer werden im Zug der Vorbereitungen zur Fußball-EM EURO 2012 in der Ukraine Straßentiere auf grauenhafte Weise getötet. Trotz einer Verlautbarung der ukrainischen Regierung über einen Tötungsstopp geht an vielen Austragungsorten die Vernichtung von auf der Straße lebenden Hunden und Katzen im Verborgenen weiter.
Die Kieler Stadtgruppe der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde läd Sie dazu ein, im Rahmen unserer bundesweiten Aktionen mit uns gemeinsam mit einer Mahnwache und einem Schweigemarsch durch die Holstenstraße gegen diese Gräuel zu protestieren. Bringen Sie gerne Ihre Familie, Freunde und Bekannte mit – nur gemeinsam können wir es schaffen. Wir sagen “NEIN” zum Tiermord im Interesse des Fußballsports und der Fußball-Europameisterschaft 2012 und fordern einen sofortigen, verbürgten Tötungsstopp für alle Straßentiere. “Fair Play” muss auch für Tiere gelten – bitte unterstützen Sie unsere Aktion durch Ihre Anwesenheit!
Mahnwache und Schweigemarsch gegen das Töten von Straßentieren in der Ukraine
Wo: Kiel, Holstenstraße/Asmus-Bremer-Platz
Wann: Samstag, 11. Februar 2012, 15 bis 18 Uhr
Unseren Infostand finden Sie in der Holstenstraße/Asmus-Bremer-Platz in der Nähe des Verlagsgebäudes der Kieler Nachrichten. In der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr informieren wir Sie dort über das aktuelle Geschehen zum Thema. Für 16:00 Uhr ist ein Schweigemarsch entlang der Holstenstraße vorgesehen – wir würden uns freuen, wenn Sie sich uns dabei anschließen könnten. Bringen Sie gern eigene Transparente mit!
Falls Sie über einen Facebook-Account verfügen, dann können Sie uns Ihre Teilnahme an der Veranstaltung hier bestätigen: https://www.facebook.com/events/302641423115042/
Vielen herzlichen Dank im Namen der gequälten Straßentiere in der Ukraine,
Michael Bergmann,
Veranstalter und Pressesprecher AFP Stadtgruppe Kiel
afp-kiel@gmx.de
Die IRO (Internationale Rettungshunde Organisation) besteht hartnäckig weiter darauf, die Rettungshunde-WM am 26 bis 30. Sept. 2012 in Romny/Ukraine durchzuführen. Ich finde, es ist ein Unding, ausgerechnet mit den Artgenossen der gequälten Straßenhunde dort ein solches Happening zu veranstalten. Eigentlich sollte man (in einer idealen Welt…) erwarten dürfen, dass die Mitglieder der IMO tierliebe Menschen sind, die aufgrund der Gräuel an ukrainischen Straßentieren von selbst auf die Idee kämen, diese WM dort besser nicht auszutragen?
Ich fühle mich bemüßigt, meinem Unmut Luft zu machen und den Generalsekretär Mag. Wolfgang Hitsch per Email aufzufordern, diese Rettungshunde-WM endlich abzusagen!
An: office@iro-dogs.org
Betreff: Rettungshunde-WM
Internationale Rettungshunde Organisation – IRO
zu Händen Herrn Generalsekretär Mag. Wolfgang Hitsch!
Sehr geehrter Herr Hitsch,
anlässlich der Vorbereitungen zur EURO 2012 werden in der Ukraine nach wie vor Straßentiere getötet. Entgegen der Behauptungen von offizieller Seite wird der angeordnete Tötungsstopp nicht umgesetzt. Geltendes Recht wird aus purer Geldgier und Gleichgültigkeit gegenüber den Tieren nicht nur regelmäßig gebrochen, sondern das Töten von Straßentieren weitet sich zusehend auf das ganze Land aus.
Vor diesem Hintergrund betrachte ich es als moralisch verwerflich und politisch unkorrekt, ausgerechnet mit den Artgenossen der gequälten Straßenhunde eine Weltmeisterschaft in der Ukraine durchzuführen.
Mit dieser Ansicht stehe ich ganz offenbar nicht alleine da, denn zunehmend sagen auch Musiker und andere Künstler aus Protest gegen die Gräuel an Straßentieren ihre Auftritte in der Ukraine ab und auch verschiedene Rettungshunde-Teams gaben mittlerweile öffentlich bekannt, dass sie unter diesen Voraussetzungen nicht an der Rettungshunde-Weltmeisterschaf
Ich würde von einer Organisation, deren Mitglieder wohl vorwiegend aus Tierfreunden bestehen dürfte, eigentlich selbstredend erwarten, dass sie angesichts der besonderen Umstände die Konsequenzen zieht. Leider ist die IRO bis dato nicht bereit, ein deutliches Zeichen zu setzen und diese prestigeträchtige Veranstaltung in der Ukraine abzusagen. Diese Haltung ist nach meiner Auffassung untragbar.
Gerade eine Absage an diesen Austragungsort würde als klares Signal für Ihr Interesse an der Rettung vieler tausender Hunde und Katzen auf den Straßen der Ukraine verstanden werden!
Ich fordere Sie deshalb auf, Ihre Haltung im Namen der Straßentiere noch einmal zu überdenken und die Rettungshunde-WM 2012 in der Ukraine abzusagen.
Beste Grüße aus Todenbüttel,
Michael Bergmann
Hierzulande juckt es offenbar die Wenigsten, unter welchen Arbeitsbedingungen die Hardware für’s liebste Hobby produziert wird. Hauptsache billig. Das ist nicht OK! Die asiatische Firma KYE (hierzulande verantwortlich für die GENIUS-Produkte – Microsoft Brand und für viele Baugruppen in Produkten von ACER und HP) ist geradezu ein Horrorbeispiel für unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungnen ihrer Angestellten – lesen Sie mal diesen Artikel: http://winfuture.de/news,54810.html
Zwar hat Microsoft bereits “Untersuchungen” bei KYE angestrengt, aber von Veränderungen ist nach wie vor nichts zu spüren.
Meine persönliche Konsequenz: Ich kaufe vorläufig keine GENIUS-Produkte und empfehle dies auch meinen Kunden. Microsoft habe ich davon in Kenntnis gesetzt. Machen Sie’s doch auch!














