Artikel-Schlagworte: „Tierschutz“

Einladung zu den bundesweiten Veranstaltungen der Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde gegen die Tiertötungen in der Ukraine anlässlich der Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2012 in der Ukraine

Bundesweite Aktionen gegen die Tiertötungen in der Ukraine

Bundesweite Aktionen gegen die Tiertötungen in der Ukraine - bitte anklicken

Noch immer werden im Zug der Vorbereitungen zur Fußball-EM EURO 2012 in der Ukraine Straßentiere auf grauenhafte Weise getötet. Entgegen einer Verlautbarung der ukrainischen Regierung über einen Tötungsstopp geht an vielen Austragungsorten die Vernichtung von auf der Straße lebenden Hunden und Katzen im Verborgenen weiter. Dieses grausame Vorgehen breitet sich zunehmend über das gesamte Land aus.

Die Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde läd Sie dazu ein, im Rahmen unserer bundesweiten Aktionen mit uns gemeinsam  gegen diese Gräuel zu protestieren. Bringen Sie gerne Ihre Familie, Freunde und Bekannte mit – nur gemeinsam können wir es schaffen. Wir sagen “NEIN” zum Tiermord im Interesse des Fußballsports und der Fußball-Europameisterschaft 2012 und fordern einen sofortigen, verbürgten Tötungsstopp für alle Straßentiere. “Fair Play” muss auch für Tiere gelten – bitte unterstützen Sie unsere Aktionen durch Ihre Anwesenheit!

Am Samstag, den 11.02.2012 finden in den folgenden Städten Veranstaltungen statt:

Augsburg
14:00 bis 19:00 Uhr, Martin-Luther-Platz

Frankfurt
13:00 bis 17:30 Uhr, An der Hauptwache 15

Fulda
14:00 bis 17:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Demo 15:00 Uhr Uniplatz ab, Bahnhofsplatz an. Mahnwache Bahnhofsplatz bis 18 Uhr

Göppingen

15:00 bis 18:00 Uhr, Marktplatz – Neue Mitte

Hannover
16:00 bis 19:00 Uhr, Kröpcke (vor der Balustrade)

Hof
15:00 bis 18:30 Uhr, Altstadt 36

Kassel
14:30 bis 18:30 Uhr, Obere Königstraße – Rathaus

Karlsruhe
16:00 bis 19:00 Uhr, Marktplatz

Kiel
15:00 bis 18:00 Uhr, Holstenstraße – Asmus-Bremer-Platz

Köln

14:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Lemgo
10:00 bis 13:00 Uhr, Sparkasse in der Mittelstraße (Fußgängerzone)

Ludwigsburg
14:00 bis 17:00 Uhr, Stadtkirche, Kirchstraße

Regensburg
15:00 bis 18:00 Uhr, Neupfarrplatz

Stuttgart
12:00 bis 17:00 Uhr, Schlossplatz

Weitere Veranstaltungen sind geplant für:
Dortmund, Essen, Köln, Nürnberg

Termine vor dem 11.02.2012:

Hamburg
Samstag, 04.02.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr, Mahnwache, Hauptbahnhof, Ausgang Spitaler Straße (Glockengießer Wall), vor der Bahnhofsmission

 

Vielen herzlichen Dank im Namen der gequälten Straßentiere in der Ukraine,

 Sonja Wende,
Initiatorin Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde

 

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Keine Rettungshunde-WM in der Ukraine angesichts der anhaltenden Tötung von Straßentieren!Die IRO (Internationale Rettungshunde Organisation) besteht  hartnäckig weiter darauf, die Rettungshunde-WM am 26 bis 30. Sept. 2012 in Romny/Ukraine durchzuführen. Ich finde, es ist ein Unding, ausgerechnet mit den Artgenossen der gequälten Straßenhunde dort ein solches Happening zu veranstalten. Eigentlich sollte man (in einer idealen Welt…) erwarten dürfen, dass die Mitglieder der IMO tierliebe Menschen sind, die aufgrund der Gräuel an ukrainischen Straßentieren von selbst auf die Idee kämen, diese WM dort besser nicht auszutragen?

Ich fühle mich bemüßigt, meinem Unmut Luft zu machen und den Generalsekretär Mag. Wolfgang Hitsch per Email aufzufordern, diese Rettungshunde-WM endlich abzusagen!

An: office@iro-dogs.org
Betreff: Rettungshunde-WM

Internationale Rettungshunde Organisation – IRO
zu Händen Herrn Generalsekretär Mag. Wolfgang Hitsch!

Sehr geehrter Herr Hitsch,

anlässlich der Vorbereitungen zur EURO 2012 werden in der Ukraine nach wie vor Straßentiere getötet. Entgegen der Behauptungen von offizieller Seite wird der angeordnete Tötungsstopp nicht umgesetzt. Geltendes Recht wird aus purer Geldgier und Gleichgültigkeit gegenüber den Tieren nicht nur regelmäßig gebrochen, sondern das Töten von Straßentieren weitet sich zusehend auf das ganze Land aus.

Vor diesem Hintergrund betrachte ich es als moralisch verwerflich und politisch unkorrekt, ausgerechnet mit den Artgenossen der gequälten Straßenhunde eine Weltmeisterschaft in der Ukraine durchzuführen.

Mit dieser Ansicht stehe ich ganz offenbar nicht alleine da, denn zunehmend sagen auch Musiker und andere Künstler aus Protest gegen die Gräuel an Straßentieren ihre Auftritte in der Ukraine ab und auch verschiedene Rettungshunde-Teams gaben mittlerweile öffentlich bekannt, dass sie unter diesen Voraussetzungen nicht an der Rettungshunde-Weltmeisterschaft vom 26. bis 30.09.2012 in Romny/Ukraine teilnehmen werden.

Ich würde von einer Organisation, deren Mitglieder wohl vorwiegend aus Tierfreunden bestehen dürfte, eigentlich selbstredend erwarten, dass sie angesichts der besonderen Umstände die Konsequenzen zieht. Leider ist die IRO bis dato nicht bereit, ein deutliches Zeichen zu setzen und diese prestigeträchtige Veranstaltung in der Ukraine abzusagen. Diese Haltung ist nach meiner Auffassung untragbar.

Gerade eine Absage an diesen Austragungsort würde als klares Signal für Ihr Interesse an der Rettung vieler tausender Hunde und Katzen auf den Straßen der Ukraine verstanden werden!
Ich fordere Sie deshalb auf, Ihre Haltung im Namen der Straßentiere noch einmal zu überdenken und die Rettungshunde-WM 2012 in der Ukraine abzusagen.

Beste Grüße aus Todenbüttel,

Michael Bergmann

 

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Bundesweiter Protest gegen die Tiermorde in der Ukraine im Zug der Vorbereitungen zur UEFA EURO 2012

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EURO 2012 - Tiermord im Namen des Sports

Facebook-Gruppe "UEFA EURO 2012-Boykott"

Im Rahmen der grausamen Tiermorde in der Ukraine im Zuge der Vorbereitungen zur EURO 2012 taucht immer wieder die Frage nach der Mitverantwortlichkeit der UEFA an diesen Gräueln auf. Tierschützer und private Initiativen laufen Sturm gegen das anhaltende Massaker. Indessen reagieren UEFA und Sponsoren der kommenden Fußball-Europameisterschaft stereotyp mit vorgefertigten Standard-Antworten, welche eine Mitverantwortlichkeit verneinen und die Alleinschuld im Verhalten von ukrainischen Kommunen und deren Regierung sehen.  Alles erinnert stark an das alte Kinderspiel “Schwarzer Peter”.

Hier das Schreiben der UEFA und einige sich daraus ergebende Fragen:

‘ Disclaimer: Kommentierte Standard-Erklärung der UEFA zur Mitverantwortlichkeit

‘ an den Tiermorden in der Ukraine anlässlich der EURO 2012

‘ Stand: November 2011

Der Wortlaut:

——————– ANFANG UEFA-Erklärung ——————————————————————–

UEFA-Erklärung zu streunenden Hunden im Lichte der UEFA EURO 2012

Die UEFA wurde bereits im Sommer 2009 von der schweizerischen NGO „SOS Chats“ und vom ukrainischen Ableger der Tierschutzorganisation SPA auf die Vergiftung streunender Hunde durch die ukrainischen Behörden aufmerksam gemacht. Uns wurde berichtet, diese würden die Hunde in der Absicht massakrieren, den Besuchern der kommenden UEFA EURO 2012 saubere Städte präsentieren zu können.

Obwohl diese Angelegenheit nicht in ihren Verantwortungsbereich fällt, informierte die UEFA umgehend die ukrainischen Behörden, indem sie am 23. September 2009 den damaligen Vizepremierminister Ivan Vasiunyk anschrieb und ihn darum bat, etwas in dieser Angelegenheit zu unternehmen.

Nach dem Regierungswechsel in der Ukraine sandte die UEFA am 1. Juni ein entsprechendes Schreiben an den neuen Vizepremierminister Borys Kolesnikov und sprach das Thema auch bei verschiedenen Treffen mit staatlichen und lokalen Behörden der Ukraine an.

Ausserdem tätigte die UEFA eine symbolische Spende zugunsten des ukrainischen Ablegers der Tierschutzorganisation SPA, um dessen Aktivitäten finanziell zu unterstützen, und steht auch heute noch in regelmässigem Kontakt mit der Organisation.

Nicht zuletzt möchten wir klarstellen, dass die UEFA die ukrainischen Behörden nie darum gebeten hat, streunende Hunde angesichts der bevorstehenden UEFA EURO 2012 zu beseitigen. Die UEFA hat keinerlei Einfluss auf Entscheidungen der örtlichen Politik in Sachen saubere Städte. Sie respektiert die Autonomie und Unabhängigkeit der Ausrichterländer ihrer Wettbewerbe und kann sich nicht in Angelegenheiten einmischen, die nicht direkt mit Fussball zusammenhängen.

Trotzdem setzen wir uns mit diesem Problem auseinander und nehmen es sehr ernst. Wir haben unseren Einfluss so weit als möglich geltend gemacht, indem wir die ukrainischen Behörden auf die Angelegenheit angesprochen und die Verantwortlichen wiederholt aufgefordert haben, angemessene Massnahmen zu ergreifen, damit die Würde der Tiere geachtet wird.

——————– ENDE UEFA-Erklärung ————————————————————————-

 

Kommentare und Fragen:

  1. Ohne die Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der EURO 2012 in ukrainischen Städten wäre diese großangelegte Tiertötungsaktion wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Hieraus ergibt sich, entgegen der Behauptung in der Stellungnahme, die anhaltenden Gräueltaten an streunenden Tieren entzögen sich dem Verantwortlichkeitsbereich der UEFA, selbstredend eine direkte moralische Mitverantwortung.
  2. Was genau versteht die UEFA unter “angemessene Maßnahmen” im Zusammenhang mit der Würde der Tiere – wird hier auch ein “schnelles” Töten gebilligt?
  3. Warum wurde die angeführte “symbolische Spende” nicht an die Bedingungen geknüpft, die Tiere per “Gender and release” (Kastration und Freilassung – dies könnte sehr gut auch NACH der EURO 2012 sein) und Weitervermittlung an adoptionswillige Halter zu leisten?
  4. Als direkt und indirekt an Bauvorhaben im Rahmen der EURO 2012 beteiligte Organisation mit gesunder Finanzlage wäre es der UEFA ein Leichtes gewesen, auch entsprechende Tierheime und Auffanglager für streunende Tiere durchzusetzen. Warum wurde diese Maßnahme unterlassen?
  5. Die Durchführung der EURO 2012 stellt für die Ukraine einen nicht geringen wirtschaftlichen Faktor da, aus dem sich entsprechend auch eine einflussreiche Position durch den Veranstalter ergibt. Warum unterlässt es die UEFA in diesem Zusammenhang, wirtschaftlichen Druck im Interesse des Tierschutzes auszuüben?

Was denken Sie darüber?

 

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Im Interesse eines “sauberen Stadtbildes” findet seit mehreren Monaten an den Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft (UEFA Euro 2012) in der Ukraine eine großangelegte Tötungsaktion für streundende Hunde statt. Dabei werden die Tiere nicht selten in fahrenden Krematorien bei lebendigem Leib verbrannt. Die ARD strahlte in der Reihe “Brisant” diesen Beitrag zum Thema aus:

Die UEFA als “auslösender Faktor” trägt eine hohe Mitverantwortlichkeit an diesem Vorgehen – unternimmt sie doch nichts, um diesem unmenschlichen Treiben Einhalt zu gebieten. Trotz mehrerer, an die UEFA und die ukrainische Regierung gerichteten Petitionen von Tierschutzorganisationen geht das Töten weiter. Protestschreiben auf der UEFA-Fanseite auf Facebook werden umgehend wegzensiert.

Seit ich denken kann, lebe ich mit Tieren zusammen und es erfüllt mich mit Schmerz, Entsetzen und Abscheu mitansehen zu müssen, wie ignorant hier im Interesse von Sport (…und Geld!) mit wehrlosen Lebewesen umgegangen wird. Deshalb meine dringende Bitte an Sie:

Helfen Sie – werden Sie aktiv! Man kann es nicht nur den etablierten Tierschutzorganisationen überlassen, eine Protestnote zu übermitteln und darauf hoffen, dass dann alles gut wird. Jeder Mensch steht hier in der Verantwortung, etwas gegen dieses Gräuel zu unternehmen! Schreiben Sie die einzelnen Spieler und Vereine an, weisen Sie diese auf die Grausamkeiten hin und bitten Sie sie, Druck auf die UEFA auszuüben oder die Teilnahme an der UEFA Euro 2012  zu boykottieren.

Recherchieren Sie  die Internet-Adressen der teilnehmenden Mannschaften und Spieler, schreiben Sie Emails, posten Sie auf deren Fan-Seiten in sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook – erzeugen Sie Betroffenheit! 

Denken Sie auch daran, Produktherstellern, die als Sponsor für die UEFA auftreten, eine entsprechende Bitte um Intervention zukommen zu lassen. Erwähnen Sie darin ruhigen Gewissens, dass Sie die Produkte der entsprechenden Hersteller so lange boykottieren werden, bis das Töten unschuldiger Tiere aufgehört hat.

Ich habe auf Facebook eine offene Gruppe “UEFA EURO 2012-Boykott”   eingerichtet, um Informationen für Menschen zur Verfügung zu stellen, die wie ich selbst die Augen vor soviel Barbarei nicht verschließen möchten. Die Gruppe befindet sich aktuell noch im Aufbaustadium und wird unter Anderem eine Liste mit Email- und Fanseiten-Adressen von Spielern und Sponsoren zur Verfügung stellen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Michael Bergmann

P.S. – Bitte besuchen Sie auch den Greye-Blog – hier finden Sie u. a.  eine ins Englische übersetzte Schilderung der Tiersituation in der Ukraine!

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Eigene Bilder
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